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Vielfältig – und individuell auf Sie abgestimmt.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) blickt auf eine lange, über 2000 Jahre alte Tradition zurück. Das älteste Lehrbuch, der Klassiker der Inneren Medizin des Gelben Kaisers, ist ca. 300 vor unserer Zeitrechnung geschrieben worden und gilt noch heute als wichtige Grundlage einer fundierten Ausbildung in chinesischer Medizin im Osten wie im Westen.

Die Therapie der chinesischen Medizin zielt darauf ab, einen gestörten Energiefluss wieder zu harmonisieren und die Energiereserven in Ihrem Körper wieder zu stärken, damit Sie den tagtäglichen Belastungen gewachsen sind und ihnen gelassen entgegen sehen können.

Die dabei möglichen Methoden sind hier aufgeführt:

Akupunktur

Durch die Nadelung von Akupunkturpunkten wird der Körper angeregt, sich selbst wieder ins Gleichgewicht zu bringen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist Gesundheit gleichbedeutend mit dem freien Fluss von Qi. Die Energie (Qi) fließt in der Vorstellung der TCM auf Leitbahnen durch den menschlichen Körper.

Jeder der auf den Leitbahnen liegenden Akupunkturpunkte steht in Verbindung mit einem bestimmten Organ oder Organkreis und hat eine genau definierte Heilwirkung. Das Auflösen eines Ungleichgewichtes oder die Entfernung einer Blockade eliminiert die Ursachen vieler Erkrankungen und führt sehr häufig zur Verbesserung des Krankheitsbildes.

Ohrakupunktur / Suchtakupunktur

Der Ausstieg aus Suchterkrankungen wie Rauchen, Essstörungen, Alkoholismus, Drogenkonsum, kann durch eine naturheilkundliche Therapie erfolgreich unterstützt werden.

Ich wende hier neben der Akupunktur auch die Ohrakupunktur an. Ziel meiner Behandlung ist es, die Entzugserscheinungen auf der körperlichen (Schlafstörungen, Verstopfung…) und seelischen Ebene (Ungeduld, Aggression, Begierde, Frustration…) zu mildern bzw. aufzuheben und den Patienten in seinem Vorhaben zu stärken.

Moxibustion

Die Moxibustion ist das Anwärmen von Akupunkturpunkten durch Verbrennen von getrockneten Blättern der Artemisia vulgaris (Beifuss). Die genadelten Akupunkturpunkte werden mittels Moxakegel oder Moxazigarren erwärmt.

Moxibustion wird verwendet, wenn dem Körper an Energie und Wärme fehlt, vor allem bei langjährigen chronischen Erkrankungen und Schwächezuständen. Der Bauchnabel, der für die Akupunktur verboten ist, ist ein wichtiger Tonisierungspunkt bei der Moxibustion.

Schröpfen

Mittels Schröpfgläsern, welche mit einer Alkoholflamme erwärmt, direkt auf die Haut gesetzt werden, wird ein Unterdruck erzeugt, was eine verstärkte Durchblutung und Anregung der Akupunkturpunkte zur Folge hat. Dadurch werden Blockaden aufgehoben. Energie bewegt alles, auch Blut und Körperflüssigkeiten. Durch das Schröpfen wird ein Heilungsprozess im Gewebe ausgelöst.

Gua Sha

«Gua» bedeutet Schaben, «Sha» ist dessen Reaktion und beschreibt eine Rötung der Haut.. Die Rede ist von einer besonderen Schabemethode, bei der bestimmte Areale mit einem Büffelhorn geschabt werden und eine gewollte Reaktion des Körpers hervorrufen.

Gua Sha löst Stauungen und fördert den Blutfluss zu Haut-, Muskel- und Bindegewebe sowie zu den inneren Organen. Muskuläre Steifheit und Schmerz werden somit reduziert. Diese Methode eignet sich besonders gut für Beschwerden des Bewegungsapparates, Atemwegsbeschwerden aber auch grippale Infekte.

Tuina-Massage

Tuina-Massage ist die Massagetechnik in der Chinesischen Medizin. Durch das manuelle Arbeiten am Körper wird Wärme produziert, die Durchblutung angeregt und das Qi bewegt. Sie dient neben der Heilung auch der Vorbeugung.

Die Tuina-Massage unterscheidet sich stark von der bekannten Massage. Sie wird über einem Baumwolltuch oder mit speziellen Ölen praktiziert. Die Tuina Massage eignet sich in erster Linie bei Beschwerden des Bewegungsapparates, z.B. speziell bei Rückenproblemen sowie Nacken- und Schulterverspannungen.

Kinder-Tuina

Die Chinesische Kleinkindermassage, auch Kleinkinder Tuina-Heilmassage genannt, ist ein Ast der Chinesischen Medizin. Bei den Massagegriffen orientiert sich das Kleinkinder-Tuina an den speziellen Bedürfnissen des Kleinkindes. Es handelt sich um eine sehr sanfte Heilmassage.

Chinesische Phytotherapie

Die Chinesischen Heilkräuter gelten als das wichtigste ganzheitliche, therapeutische Verfahren in der Chinesischen Medizin und gewinnen auch im Westen zunehmend an Bedeutung. Die Kräuter werden hauptsächlich in Pulverform bei geprüften und anerkannten Firmen in der Schweiz bestellt und müssen über eine kürzere oder längere Zeit mehrmals täglich eingenommen werden. Die Chinesischen Heilkräuter sind sehr gut geeignet bei chronischen oder akuten Erkrankungen.

Diätetik Lebensweise

Die Diätetik wird in der chinesischen Medizin einerseits zur Vorsoge eingesetzt. Sie wird dabei im umfassenden Wortsinn verstanden, bezeichnet also die Ernährung genauso wie die Lebensführung. Die Grenzen zwischen Nahrung und Medizin sind fließend, nutzen wir doch viele Gewürze, z.B. Zimt oder Ingwer, die auch therapeutisch eingesetzt werden. Regelmäßige, warme Mahlzeiten werden als sehr wichtig erachtet.

«Lasst Nahrung eure Medizin und Medizin eure Nahrung sein» HIPPOKRATES

Arbeit und Ruhe, Schlafen und Wachen müssen in einem harmonischen Verhältnis zu einander stehen. Aus chinesischer Sicht ist dies zutiefst mit der Yin-Yang Theorie verbunden. Ein Übermaß an Aktivität oder Ruhe geht immer mit einer Schwächung des anderen Pols einher. Meditation und Entspannungstechniken sind hilfreich um innere Gelassenheit zu finden. Qi Gong-Übungen an der frischen Luft oder Yoga sind ein guter Start in die Bewegung.

Bei diesen Beschwerden kann ich helfen.

Aktuell

Heuschnupfen plagt im Frühling viele Menschen. Durch Akupunktur im akuten Stadium kann ich Ihnen Erleichterung oder eventuelle Beschwerdefreiheit verschaffen.

Behandlungsgebiete
Kopfschmerzen / Migräne
Bewegungsapparat
  • Weichteil-Rheumatismus
  • Gelenk-, Kreuz- und Rückenschmerzen
  • Hexenschuss
  • Tennis-Golfer-Arm
Frauen
  • Menstruations- und Wechseljahrbeschwerden
  • Kinderwunsch
  • Wochenbettbeschwerden
  • Schwangerschaftsübelkeit
Kinder
  • Bettnässen
  • ADHS /ADS
  • Konzentrationsstörungen
  • Ohrinfektionen
Allergien / Haut
  • Heuschnupfen
  • Urtikaria
  • Psoriasis Neurodermitis
  • Ekzeme
Suchttherapie
  • Depressionen
  • Nervosität / Lampenfieber
  • Burnout / Erschöpfungszustände
  • Schlafstörungen
  • Essstörungen
  • Rauchentwöhnung
  • Drogen- und Alkoholabusus
Magen-Darm-Trakt
  • Blähungen / Verstopfung / Durchfall
  • Magenschleimhautentzündung
  • Reizdarm, nervöse Magen-Darm-Beschwerden
  • Übelkeit Erbrechen
Atemwege
  • Asthma
  • Bronchitis / Schnupfen, akut / chronisch
  • Stirn- und Kieferhöhlenentzündung
Hier einige der möglichen Behandlungsgebiete. Haben Sie Fragen zu einem speziellen Krankheitsbild? Bitte